Die Deutsch-Namibische Gesellschaft ist eine gemeinnützige, überparteiliche und private Organisation mit derzeit ca. 1.500 Mitgliedern und Förderern. Wir unterstützen Projekte in Namibia, fördern den Jugend- und Kulturaustausch, geben Informationen heraus, veranstalten Seminare und tun noch manches mehr.

Dr. Horst EichlerDr. Horst EichlerDer Vorsitzende des Bezirks Rhein-Neckar in der Deutsch-Namibischen Gesellschaft (DNG), Dr. Horst Eichler, hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm für den 5. Mai zusammengestellt.

Dr. Klaus Frhr. von der Ropp sprach über die Rolle der „alten“ Bundesrepublik Deutschland in den 1970er und 80er Jahren beim Unabhängigkeitsprozess für Namibia. Eingebettet in die Verhandlungsgruppe der „Western Five“ im Auftrag des UN-Sicherheitsrats war der Grad der Mitwirkung während des langjährigen Vorgangs aus seiner Sicht unterschiedlich.

„Kriegstrommeln in Südwest“ – diesen Titel eines provokanten und vieldiskutierten SPIEGEL-Artikels 2004 nahm Dr. Lutz Mükke als Aufhänger für die Darstellung seiner Untersuchungen über die Arbeitsbedingungen von Afrika-Korrespondenten. Der Autor Thilo Thielke habe bewusst die Provokation gesucht, auch um zu erreichen, dass sein Beitrag in der Redaktion als interessant genug für den Abdruck angenommen werde. Es sei allgemein schwierig, Afrika-Artikel in den deutschen Medien unterzubringen.

Über die neuesten Entwicklungen beim namibischen Zementwerk Ohorongo berichtete Klaus Bauer, Direktor der Mutterfirma Schwenk Zement in Ulm. Gut illustriert stellte er die Abläufe und den Energie-Einsatz in der Produktion dar. Die anteilige Nutzung von Buschholz anstelle von Kohle, das jetzt mit speziell entwickelten Geräten gewonnen wird, bringt einen doppelten Nutzen: Verbesserung des Farmlandes durch die Entbuschung und Kostenreduzierung bei der Produktion.

Über die Auswirkung von Entwicklungskorridoren (u.a. Verbesserung der Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur) auf die sozioökonomische Situation der Landbevölkerung referierte Elmar Schulte-Tigges anhand von Beispielen aus Nordost-Namibia und Sambia.

Das Projekt eines bedingungslosen Grundeinkommens (BIG), das in der informellen Siedlung Otjivero seit drei Jahren praktiziert und ganz wesentlich von deutschen Kirchenstellen finanziert wird, beschrieb Simone Knapp von der KASA in sehr positivem Licht. Allerdings stößt das Bemühen, BIG in Namibia landesweit einzuführen, auf weitgehende Ablehnung auch in der politischen Führung.

Reweni-KalenderReweni-Kalender

 Zum Abschluss entführte Werner Niebel, bekannt durch seine REWENI-Kalender, mit einer beeindruckenden Fotoschau in die Namib zu Lande auf Skiern und im Auto sowie aus der Luft.

Am Rande des Namibiatags konnten die zahlreichen Besucher eine interessante Fotoausstellung von Horst Eichler betrachten.
Erneut stand die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Heidelberger Oberbürgermeisters Dr. Würzner und wurde in Kooperation mit dem Agenda-Büro der Stadt Heidelberg durchgeführt und von der Heidelberger Volksbank unterstützt.

Klaus A. Hess

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