Die Deutsch-Namibische Gesellschaft ist eine gemeinnützige, überparteiliche und private Organisation mit derzeit ca. 1.500 Mitgliedern und Förderern. Wir unterstützen Projekte in Namibia, fördern den Jugend- und Kulturaustausch, geben Informationen heraus, veranstalten Seminare und tun noch manches mehr.

Bezirk Köln-Bonn

Liebe Leserinnen und Leser,

auf diesen Seiten erfahren Sie, was sich im DNG-Bezirk Köln-Bonn so tut bzw. schon getan hat. Die Bezirksvorsitzende Frau Ruth Peinsipp erreichen Sie unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Viel Spaß beim Stöbern auf unseren Internetseiten:

 

Sascha StaubachSascha Staubach
Der Referent bei der Arbeit vor Ort (rechts)

Nach einer Pause von einem Jahr konnte am 18. März 2017 endlich wieder ein DNG-Treffen im Bezirk Köln/Bonn stattfinden. An diesem verregneten Samstagnachmittag hatten sich über 20 Mitglieder der DNG und auch mineralogisch Interessierte im Günnewig Hotel Bristol in Bonn eingefunden, um sich von der Geologie Namibias und insbesondere den Mineralien des Landes faszinieren zu lassen.

Der Referent, Herr Sascha Staubach vom Geozentrum der Uni Frankfurt, war extra aus Frankfurt angereist und begeisterte mit seinem eineinhalb-stündigen lebendigen Vortrag und reichlich Videomaterial die Namibiafans. Die vielfältigen namibischen Minerale und Edelsteine sind Zeugen der bewegten geologischen Vergangenheit Namibias, in der Superkontinente zerbrachen, Vulkane mit ihrer Lava  halbe Kontinente überfluteten und die Erosion ganze Gebirge einebnete. Im Anschluss an den Vortrag konnte dann eine Auswahl an mitgebrachten Mineralen im Original besichtigt und in die Hand genommen werden.

Im kleinen Kreis wurde danach in der „Kupferklause“ noch eifrig mit Sascha Staubach diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

 

Ruth Peinsipp

Bezirksvorsitzende

Am Dienstag, den 08.03.2016 fand im Event-Raum des Kölner Zoos der gut besuchte Vortrag unseres DNG-Mitglieds Ingo Nitsche über das „Etosha Rand Lion Conservation Project“ statt. Dank der Ankündigung dieses Vortrags nicht nur auf der Homepage des Kölner Zoos, sondern auch über den Verteiler des NABU in Köln, und nicht zuletzt durch die Einladung des DNG-Regionalbezirks Köln-Bonn hatten sich zahlreiche Interessierte eingefunden.

Herr Nitsche engagiert sich seit mehreren Jahren für Löwenprojekte in Namibia. Er referierte über das Projekt von Dr. Martina Trinkel am südlichen Rand des Etosha-Nationalparks, das eine Bestandsaufnahme und die Erforschung der Löwenpopulation in diesem Gebiet zum Ziel hat. Die primären Projektziele sind die Erstellung einer biologischen Löwendatenbank, die Reduzierung von Mensch-Löwen-Konflikten sowie die Entwicklung eines neuartigen Managementplans für Löwen. Vor allem interessiert die Wissenschaftler, welche Schwankungen im Löwenbestand und was für Wanderungsbewegungen und  Grenzkonflikte mit den angrenzenden Viehfarmen vorkommen. Die Gesundheit und der Genpool der Löwen sollen erforscht werden, insbesondere vor dem Hintergrund des auch durch den Abschuss meist junger männlicher Löwen erhöhten Risikos von Inzucht. Durch Kamerafallen an den Wasserstellen werden die Löwen fotografiert und durch das Anbringen von GPS-Halsbändern können die Wanderungen einzelner Löwen nachverfolgt werden.

An den gut einstündigen Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussions- und Fragerunde an. Trotzdem blieb am Ende noch Zeit für einen Gedankenaustausch im kleinen Kreis der angereisten DNG-Mitglieder aus dem Raum Köln-Bonn.

Nun schon zum 12. Mal in Folge fand im Bezirk Köln/Bonn wieder ein Treffen der DNG-Mitglieder und Namibiafreunde statt. Am 26. 09. 2015 trafen wir uns zum geselligen Beisammensein zunächst im „Schaumburger Hof“ in Bonn-Plittersdorf, bei dem unter anderen die „Welwitschia – Bildungsinitiative für Namibia“ durch 2 junge Mitglieder vertreten war, die ihren Verein sowie dessen Zielsetzung vorstellten.

Als weitere Institutionen, die sich für Kinder in Namibia, deren Bildung und die Verbesserung ihrer Lebenssituation einsetzen, waren außerdem die Deutsch-Namibische Schulpartnerschaft aus Andernach und die Lise-Meitner-Gesamtschule aus Köln-Porz mit 2 Lehrerinnen vertreten.

StammtischBonnDr. Michaela Fink und Dr. Chris MüllerThema dieses  Nachmittags war ein Vortrag von Dr. Michaela Fink vom Soziologischen Institut der Universität Gießen: „Afrikanische Kindheiten  -  zur Lebenslage von Waisen und 'vulnerable children' in Namibia“. Der Vortrag von Frau Dr. Fink fand in der nahe gelegenen Bonn International School statt, deren Schulleiter, Dr. Chris Müller, ebenfalls gebürtiger Namibier, uns die Aula seiner Schule und die Geräte für den Vortrag zur Verfügung stellte.

Frau Dr. Fink schilderte sehr lebendig die schwierige Situation der Kinder, besonders in den ländlichen Regionen Namibias, die unter der Armut ihrer Familien leiden, oft nicht genug zu essen haben und als Sozial- oder Aids-Waisen von Großmüttern oder Ersatzmüttern versorgt werden. Sie hätten wenig Zugang zu Bildung oder fänden in der Familie kaum Unterstützung dafür. Die Situation habe sich in den letzten Jahren eher verschlechtert als verbessert. Die vielen Fotos und kurzen Videos zum Vortrag fanden lebhaften Anklang.

Die Referentin arbeitet eng mit dem Verein „Pallium“ in Gießen zusammen, der sich Forschung und Hilfe für soziale Projekte (u. a. In Namibia) auf die Fahnen geschrieben hat und der sie in ihrer Forschungsarbeit unterstützt. -  Am Rande des Vortrags wurden außerdem einige der neuen Kalender für 2016 zugunsten der Katutura Projekte verkauft.

Ruth Peinsipp

The Himbas are shootingIn der gemütlichen Atmosphäre des Kino / Bistro „Drehwerk“ in Wachtberg-Adendorf fand am Samstagnachmittag das Treffen der DNG-Mitglieder und Namibiafreunde statt.

Den circa 25 Teilnehmern wurde ein kurzer Bericht über das letzte DNG-Seminar in Göttingen gegeben, und es wurde über die Unterschriftenaktion des Deutschen Kulturrats in Windhoek informiert, der sich zur Wehr setzt gegen die Aberkennung des Denkmalstatus für das Reiterdenkmal in Windhoek. Daneben hatte Edith Döbbert eine große Auswahl an Handarbeiten von den Katutura- und Kubatsirana-Projekten in Windhoek und Swakopmund mitgebracht, die reichlich Absatz fanden.

Höhepunkt des Nachmittags war jedoch die Vorführung des Videos „The Himbas are Shooting“ auf großer Kinoleinwand, was lebhaften Anklang fand. Anschließend trafen sich noch einige Teilnehmer im Bistro und diskutierten angeregt über den Film.

Ruth Peinsipp
Regionalgruppe Köln / Bonn


In einer ungewohnten, aber interessanten Umgebung fand am Freitag, 20. 09. 2013 das 8. Treffen der DNG-Mitglieder und -Freunde im Raum Köln-Bonn statt, und zwar in der BONN INTERNATIONAL SCHOOL in einer wunderschönen Lage direkt am Rhein. Der Veranstaltungsraum wurde uns freundlicherweise vom Schulleiter der BIS, Herrn Dr. Chris Müller, zur Verfügung gestellt. Dr. Chris Müller ist in Otjiwarongo/ Namibia geboren und seit einem Jahr Direktor der BIS. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, „den internationalen Weltblick...(seiner Schüler)... zu bilden“. Daher war er gern bereit, unserer Regionalgruppe einen Versammlungsraum in seiner Schule für einen Vortrag zu überlassen, auch wenn er zu seinem und unserem Bedauern nicht persönlich daran teilnehmen konnte.

Schwerpunkt des Treffens war ein Vortrag von Dr. Thomas Christiansen von der Universität Gießen mit dem Thema „Namibia ist nicht Simbabwe! - Stand der Landreform in Namibia 23 Jahre nach der Unabhängigkeit“. Dr. Christiansen war von 2006 bis Ende 2009 als Professor für Land Management am Polytechnic of Namibia tätig und kennt sich bestens in der komplizierten Thematik der Landreform aus. So konnte er den aktuellen Stand durch Übersichtskarten und statistische Daten anschaulich vermitteln, aber auch die Schwierigkeiten der Umsetzung des 'Resettlement Programs' oder des 'Loan Scheme Project' verdeutlichen.

Im Anschluss an den Vortrag ergab sich mit den ca. 20 Teilnehmern noch eine lebhafte Diskussion.
Leider konnte sich dann zu später Stunde nur noch ein kleiner Kreis zum geselligen Beisammensein im Schaumburger Hof zusammensetzen, da einige noch einen weiten Weg nach Köln, Duisburg, Recklinghausen oder sogar Gießen vor sich hatten.

Hoffentlich ergibt sich auch im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit zu einem Treffen und zum Gedankenaustausch mit alten und neuen Namibia-Fans.

Ruth Peinsipp
Regionalgruppe Köln/Bonn

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