
Liebe Namibia-Freundinnen und –Freunde,
liebe DNG-Mitglieder im Rhein-Main Gebiet,
wir sind glücklich, die erste Veranstaltung in diesem Jahr in Frankfurt im Programm zu haben, zu der wir Sie herzlich einladen.
Der Caprivizipfel ist ein historisches Unikum. Seit 1890 reicht der lange Arm Namibias zum Sambesi, von dem man vermutete, dass er bis nach Tansania schiffbar sei. Im Tausch gegen die Oberhoheit über Sansibar fielen am grünen Tisch Helgoland und dieser Zipfel an das Deutsche Reich. Doch erst Hauptmann Kurt Streitwolf nahm 1909 nach 19 Jahren „den Caprivizipfel sichtbar für das Deutsche Reich in Besitz“. Der Vortrag zeigt, wie er dabei vorgegangen ist und warum auch heute noch Häuptlingssöhne deutsche Vornamen erhalten.
Ein Stiefkind in den Namibia-Reiseführern, da kaum einer der Autoren intensiv diese Gegenden bereist hat. Carsten Möhle war hier während der Blauhelmoperation UNTAG längere Zeit stationiert und kennt jede Ecke und jeden Häuptling dieses grünen Namibias. Landschaft voller Inseln und Flüsse. Große Elefantenherden ziehen in Wäldern umher, während sich in den zahlreichen Gewässern Flusspferde und Krokodile tummeln. Echtes Afrika mit guter namibischer Infrastruktur. Einige der Unterkünfte werden gezeigt. In einem Lebenden Museum des Mafwe-Stammes kann man hunderte Jahre alte Traditionen wiederentdecken.
Der Caprivi ist das deutschfinanzierte Herzstück des neuen grenzüberschreitenden „Friedenspark“ KAZA. Durch diesen Park möchte man Zäune niederreißen und Tierwanderungsbewegungen wieder vereinfachen.
Eine Anmeldung ist
notwendig (ingrid.pierson@gmx.de), der Eintritt ist frei.
Einlass: 16:00 Uhr
Vortrag: 18:30 Uhr

