DRC - Swakopmund
Democratic Resettlement Community

In Swakopmund sind folgende Projekte eingerichtet:

  • Ein Selbsthilfe-Projekt: Women´s Project
    Hier werden Handarbeiten von Frauen aus Glasperlen hergestellt. Der Erlös fließt in das Selbsthilfeprojekt zurück
  • Eine Suppenküche in der 150 bis 180 Kinder zweimal pro Woche eine warme Mahlzeit erhalten. Das Essen besteht aus Funa-Suppe, Makkaroni und einem Stück Obst.
  • Ein Gemüsegarten wird unterhalten.
  • Ein Kindergarten für ca. 85 Kinder. Der Kindergarten ist vergleichbar mit einer Vorschule. Die Kinder lernen gemeinsam die Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen. Der Kindergarten unterhält eine Küche, damit die Kinder täglich eine warme Mahlzeit bekommen.
  • Der Kubatsirana-Laden, hier werden landestypische Handarbeiten verkauft.

Projekte
Katutura Windhoek

In Windhoek sind folgende Katutura-Projekte eingerichtet:

  • Orlindi House of Safty - Waisenhaus
    Heimstatt für Kidner, deren Mutter gestorben ist, die ausgesetzt, missbraucht oder anderweitig misshandelt worden sind.
  • Suppenküche in der Fidel Castro Ruz Schule
  • Mandume Kindergarten
    Der Kindergarten im "informellen Gebiet", Zuzugsgebiet der Hauptstadt Windhoek. Hier werden 85 Kinder von einer Tagesmutter betreut und bekommen täglich eine warme Mahlzeit. Die Kinder werden auf die Schule vorbereitet, es wird gespielt und gebastelt.
  • Namibia Craft Center - Oasa Taradi Trust - Die fleißigen Stickerfrauen
    In dieser Einrichtung stellen alleinerziehende Mütter landestypische Handarbeiten her, die im Namibia Craft Center Windhoek und in dem Kubatsirana-Laden in Swakopmund verkauft werden.

 

 

 „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele Dinge tun, werden das Angesicht der Erde verändern“

KATUTURA PROJEKTE IN NAMIBIA:

IN WINDHOEK:

ORLINDI  HOUSE OF SAVETY: Heimstatt für Kinder, deren Mutter gestorben ist, die ausgesetzt, missbraucht  oder anderweitig misshandelt worden sind.

OASA TARADI: fleißige Sticker Frauen

MANDUME KINDERGARTEN: derzeit 85  Kinder

SCHULSPEISUNG: seit 2016 in der Fidel Castro Ruz Schule, gelegen in einem informellen Zuzugsgebiet Windhoeks 1800 Schulkinder bekommen ein warmes Essen.

Frau Jutta Rohwer leitete die Projekte bis zu Ihrem Tod im Januar 2009. Sie ist für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Die „Katutura Projekte“ tragen diesen Namen, weil Frau Rohwer in Windhoek lebte und in Katutura  arbeitete. Diese Projekte übernahm Anja Rohwer nach dem Tod Ihrer Mutter und zog mit ihrem Vater nach Swakopmund.

Sie habe die Arbeit eigentlich gar nicht erben wollen, aber sie sei damit aufgewachsen und groß geworden. Die Projekte seien schon immer Teil ihres Lebens gewesen, „und irgendjemand habe das Erbe ja weiterführen müssen.“

In Swakopmund sah Anja die Not, und so wurden neue Projekte in Swakopmund DRC  -  Democratic Resettlement Community –  einem INFORMELLEN GEBIET gegründet:

IN SWAKOPMUND:

Ein Selbsthilfeprojekt: 24  Frauen,  die Glasperlenarbeiten herstellen und einen Gemüsegarten bewirtschaften     

Ein Kindergarten: heute mit 75 Kindern

Je eine Suppenküche: im Kindergarten und in der Hanganeni Schule

WINDHOEK

Katutura in der Hererosprache „der Ort, an dem wir nicht leben wollen“

Katutura heißt das riesige Township westlich der Hauptstadt Windhoeks. Ende der fünfziger Jahre wurden Krankenhäuser, Schulen, Einkaufszentren und einfache Wohnungen errichtet. Seit der Unabhängigkeit wächst Katutura täglich weiter und hat heute schätzungsweise 300.000 Einwohner. Tausende Menschen ohne Arbeit, auf der Flucht vor dem vermeintlich weniger attraktiven Landleben, suchen ein neues Zuhause in der Nähe der Hauptstadt.  Windschiefe Hütten aus Blech, Holzplanken und zerrissenen Decken, die von illegalen Siedlern errichtet wurden, klammern sich an karstige, trockene Hügel.  Alles,  was sich finden lässt, wird als Baumaterial verwendet. Wer nach Katutura in das informelle Gebiet  kommt, der hat meist nicht mehr im Gepäck als ein kleines Bündel mit dem Notwendigsten. Schutz vor der Hitze des Tages und der Kälte der Nacht gibt es kaum. In 1700 Metern Höhe gelegen, sind die Nächte in diesen Gebieten oft bitterkalt. Viele Kinder müssen ohne Decke schlafen. Tausende Menschen leben ohne Anbindung an Wasser- es gibt nur zentrale Wasserzapfstellen- und Strom, Kinder haben keine Chance auf eine bessere Zukunft. Die informellen Gebiete wachsen täglich weiter. Die Schaffung von gesunden Infrastrukturen ist für die Stadtverwaltung in dieser Geschwindigkeit nicht zu bewältigen.

Orlindi House of Safety

Bei einer Gesamtbevölkerung von 2,3 Millionen Menschen leben in Namibia nach Schätzung von Experten 70.000 Kinder und Jugendliche, die einen Elternteil oder beide Eltern durch AIDS verloren haben. Insgesamt wird von 140.000 Waisen (Stand 2016) ausgegangen. In der Regel werden die Halb- und Vollwaisen zusammen gezählt mit gefährdeten und notleidenden Kindern: -OVC (orphans and vulnerable children).

Um diese Kinder kümmert sich zunächst die jeweilige Großfamilie. Erst wenn diese ausfällt, entsteht die Notwendigkeit, die Kinder in einer gemeinschaftlichen Einrichtung unterzubringen.

Das Waisenhaus Orlindi – House of Safety – wurde 1995 von Claudia Namises gegründet und ist ein von der Regierung registriertes und anerkanntes Haus. Das Waisenhaus befindet sich in Katutura.
Momentan leben im Orlindi Haus 24 Kinder im Alter von 0-18 Jahren.  Obwohl  von den Kindern, die unterschiedlichen Stämmen angehören (Ovambo, Herero, Damara, Nama, usw.), viele in ihrem jungen Leben schon viel Negatives erlebt haben, leben in Orlindi fröhliche, lachende und sehr liebenswerte Kinder mit Lernbereitschaft, Phantasie und Kreativität. Betreut werden die Kinder von der Leiterin und vier Hausmüttern.  Die Organisation ist vorbildlich, die Unterbringung entspricht den Bedürfnissen der Kinder. Neben der Schule gibt es einen Nachmittagslehrer, der mit allen größeren Kindern die Aufgaben bespricht, die sie nicht verstehen. Mit 18 Jahren müssen die Kinder das Haus  verlassen, werden aber weiterhin mit Spendengeldern unterstützt. Der Kontakt bleibt bestehen,  und die Kinder besuchen sich weiter.

2013 wurde durch einen deutschen Sponsor ein neues Haus gebaut.

MANDUME KINDERGARTEN

Hier werden 85  Kinder von einer Tagesmutter betreut und bekommen  täglich eine warme Mahlzeit. Die Kinder werden auf die Schule vorbereitet, es wird gespielt und gebastelt.

OASA TARADI – FLEISSIGE STICKERFRAUEN

Das Projekt besteht seit 1993. Es  handelt sich um eine Frauen Initiative in Katutura. 14 Frauen, meist allein erziehende Mütter mit bis zu sieben Kindern, stellen  hier Handarbeiten  her. Die Frauen können von zu Hause aus arbeiten.  Die Produktpalette der hochwertigen Stickereien in Form von Servietten, Kissen, Tischdecken etc. wächst ständig. Bezahlt werden die Frauen streng nach der von ihnen erbrachten Leistung. Es zählen Qualität und Quantität. Die Frauen verdienen zwischen N$ 500 und N$ 1.500 pro Monat.

Wir verstehen unsere Aufgabe hier darin, Hilfe zur Selbsthilfe  zu leisten. Ziel ist, dass die Frauen durch ihre eigene Tätigkeit sich selbst und ihre Kinder ernähren können. Die hergestellten Artikel werden im Craft Center in Windhoek, in Swakopmund  im Kubatsirana Laden und in Deutschland auf Märkten und Veranstaltungen verkauft.  Der finanzielle Erlös wandert ohne irgendwelche Abzüge nach dem Verkauf der Artikel in das Projekt.

FIDEL CASTRO RUZ SCHULE – Okahanjapark/Katutura

Hier werden ca. 1800  Schüler unterrichtet.  In vielen Haushalten fehlt das Geld für die Verpflegung der Kinder.  Hier bekommen die  Kinder täglich eine warme Mahlzeit.

Durch einen deutschen Spender,  Herrn Peter Spätling,  wurde hier eine neue Suppenküche gebaut.

Da die Suppenküche nicht so groß ist, wird  die Mahlzeit immer für 400 Kinder im Wechsel gekocht.  Die Kinder, die am Nachmittag noch einen separaten Unterricht (Nachhilfe) haben, bekommen noch einmal ein Essen.

Der Staat liefert die Grundnahrungsmittel, Maismehl und Öl. Den Rest -  Funa Suppe,  Makkaroni, Gemüse und Zucker- finanzieren wir aus den Kautura Projekten, also durch Ihre Spenden.

SWAKOPMUND   - DRC: ( Democratic  Resettlement Community)

DRC liegt zwei Kilometer von Mondesa, einem offiziellen Gebiet, entfernt. Hier stehen Tausende von Hütten mitten in der Wüste. Behausungen, die einfach aus Pappe, Blech und Holzresten gebaut werden  Zur Verschönerung dienen alte mit Farbresten bemalte Autoreifen. Ca.  7000 Menschen leben bereits hier.

DRC - das ist ein Ort ohne fließendes Wasser, ohne Kanalisation und ohne Strom- es gibt lediglich Straßenbeleuchtung.  Ca. alle 500 Meter befinden sich eine Wasserzapfsäule und Gemeinschaftstoiletten. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, viele Kinder kommen hungrig in die Schule.

2009  hat Anja Rohwer auf einem kleinen, ihr von der Stadt überlassenen  Grundstück, eine Suppenküche gegründet. Da das Grundstück groß genug war, kam ihr die Idee, den Müttern der hungrigen Kinder eine Beschäftigung anzubieten. So ist das Frauenprojekt entstanden.

Hier lernen 21 Frauen Perlenarbeiten und lebenspraktische Fertigkeiten (Gesundheit, Hygiene, Gemüseanbau, Selbständigkeit, die Landessprache).  Regelmäßig kommt  Schwester Maria vorbei und berät die Frauen zu Möglichkeiten der Verhütung und  zum Schutz vor HIV.

Die spielenden Kinder störten die Mütter bei ihrer Arbeit (ständig fielen Perlen auf den Boden). Der Grundstein für das 3. Projekt wurde gelegt.

Der Grow Together Kindergarten wurde auf dem Grundstück gegründet.  Heute werden dort 75 Kinder von 3 Kindergärtnerinnen betreut. Sie sorgen dafür, dass die Kinder die Schulreife erhalten.

Danach wurde eine Suppenküche im Kindergarten eingerichtet, für die Kindergartenkinder und für Kinder aus  der Umgebung. 150-180  Kinder erhalten  zweimal in der Woche, die Kindergartenkinder erhalten täglich eine warme Mahlzeit.

In der Suppenküche arbeiten eine Köchin und 2 Helferinnen.

Frau Rohwer kümmert sich um  die Finanzierung, die Verwaltung der Projekte und den Einkauf der Lebensmittel.

HANGANENI  SCHULE   SCHULSPEISUNG:

Hier gehen die Kinder aus DRC in die Schule und bekommen eine warme Mahlzeit.  Ein deutscher Spender hat eine große Suppenküche gebaut.

Der Staat übernimmt hier die Kosten der  Schulspeisung.

Der Staat hat zwar die Schulgebühren vor 2 Jahren aufgehoben, die Kinder benötigen jedoch eine Schuluniform, deren Kosten der Staat nicht trägt. Frau Rohwer stattet  die Kinder der Eltern, die nicht leistungsfähig sind, mit einer Schuluniform aus. 2017 erhielten 191 Kinder eine Schuluniform, aus Spenden des Rotary Clubs Osterholz-Scharmbeck.

KUBATSIRANA LADEN

In diesem Laden werden die Handarbeiten aus Windhoek und Swakopmund verkauft.

Außerdem:

KALENDER

Der jährliche Kalender ist ein „Baby“ von Herrn Spätling (der Fotorgraf) und Frau Döbbert aus dem Jahr 2002. Wir produzieren und finanzieren diesen Kalender jedes Jahr zu zweit. Der Komplette Verkaufserlös geht in die Projekte, dorthin wo Anja Rohwer das Geld am nötigsten braucht. Ein toller Nebeneffekt des Kalenders ist, dass durch ihn einige Spender erst auf die Projekte aufmerksam  wurden.  Wir bedanken uns, dass sie  ihn auch im letzten Jahr wieder so zahlreich gekauft haben.

Frau Döbbert: Mein Motto, ohne eine Herzensbildung und Schul- Allgemeinbildung kann nichts verändert werden, das ist meine Motivation.

MÄRKTE IN DEUTSCHLAND:

Werden im Kalender der DNG e.V. bekannt gegeben.

Wir bitten um Spenden auf das Konto

Commerzbank AG (vormals Dresdner Bank)
BLZ 300 800 00 - Konto 0211 350 805
Verw. Zweck: Katutura Projekt

Namibia Katutura Projects
Acc.:12000663873 -code- 461038
Swiftcode: NEDSNANX

Freudige Kinderaugen danken es Ihnen ganz herzlich.

Downloads

Ansprechpartner in Deutschland:

Edith Döbbert
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Tel: 0 67 74 - 918 368
Fax: 0 67 74 - 918 365

Deutsch-Namibische Gesellschaft
Sudetenlandstraße 18
37085 Göttingen
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Tel: 05 51 - 70 76 781
Fax: 05 51 - 70 76 782

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