Die Deutsch-Namibische Gesellschaft ist eine gemeinnützige, überparteiliche und private Organisation mit derzeit ca. 1.500 Mitgliedern und Förderern. Wir unterstützen Projekte in Namibia, fördern den Jugend- und Kulturaustausch, geben Informationen heraus, veranstalten Seminare und tun noch manches mehr.

Foto: Nachlass Hugo VossNoch bis 31. Oktober kann man  im Kunstkaten des Freilichtmuseums Schwerin-Mueß einen interessanten Enblick in das Leben einer deutschen ausgewanderten Familie im Deutsch-Südwestafrika Anfang des 20. Jahrhunderts bekommen.

Ein Mecklenburger ohne Farm in Afrika
Der im Jahr 1875 in Lübz geborene Hugo Voss war von 1907 bis 1919 in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika als Kaiserlicher Landmesser tätig. Jährlich neun Monate war er mit seiner Frau Gertrud und den vieri Kindern mit einem Ochsenwagen und einem Trupp eingeborener Helfer in ganz Südwestafrika unterwegs. Voss war leidenschaftlicher Jäger und Hobbyfotograf und sammelte auch ethnologische und zoologische Präparate. Während er als Landvermesser arbeitete, versorgte seine Frau Gerdrud die Kinder und hielt ihre Erlebnisse ihres beschwerlichen Alltags in ihren Tagebüchern und in Briefen an ihre Eltern in Friedland fest.

Der Nachlass der Familie Voss, bestehend aus hunderten von Fotografien und mitgebrachten Gegenständen bildet die Grundlage für diese sehenswerte kleine Schau. Der in Bad Kleinen lebende Museologe und Archäologe Klaus Dieter Gralow hat diesen Nachlass für die Ausstellung erstmalig aufgearbeitet. Er kennt Namibia aus eigenen Erfahrungen, z.B. war eir am Nationalmuseum in Windhoek tätig und konzipierte verschiedene Ausstellungen, ist aber auch als Dokumentarfilmer und durch Publikationen über Afrika bekannt. 

Anhand von Gebrauchsgegensständen sowohl der Familie Voss als auch der einheimischen afrikanischen Bevölkerung, ethnologischen und zoologischen Exponaten, Ausstellungstafeln und Multimediaschauen vermittelt die Ausstellung einen Eindruck von den Lebensumständen und dem Umfeld in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika.

Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, im Oktober von 10 bis 17 Uhr.
Am 31. August und 22. November finden im Rahmen der Ausstellungen Vorträge bzw. Sonderführungen statt (siehe unseren Veranstaltungskalender)

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