Namib HorsesDie Zeit wird knapp, die DNG ist momentan auf einem guten Platz, aber noch können andere Vereine beim Vereinswettbewerb der ING DiBA aufholen. Wir brauchen daher noch JEDE Stimme, um 1000,- EUR zu gewinnen, die wir der Rettung der Wildpferde in der Wüste bei Aus zur Verfügung stellen wollen. Nur wenn wir unter den ersten 200 Vereinen in unserer Kategorie sind, gewinnen wir und noch in den letzten Stunden können wir zurückgedrängt werden. Die Aktion läuft nur noch bis Dienstag, 7.11. um 12:00 Uhr. Bitte helfen Sie mit, in dem Sie gleich unter dem Link https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/d46e7122-9ccb-4427-9c22-8191a03b573f den Abstimmcode anfordern und an der angegebeneen Stelle eingeben. Es geht ganz schnell und für die Pferde kann es um Leben oder Tod gehen. Und leiten Sie die Nachricht auch an Freunde und bekannte weiter! Wenn Sie nicht wissen, wie Sie abstimmen können oder Fragen zu der Aktion haben, rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter (Tel 0551-7076781, wenn das Telefon nicht besetzt ist, rufen wir zurück). Wir hatten im letzten Newsletter schon auf die Aktion der ING-DiBa hingewiesen, bei der sich die DNG bereits zum dritten Mal beteiligt. Die ersten 200 Vereine einer Kategorie gewinnen jeweils 1000,- EUR für einen festgelegten Zweck.

Warum brauchen die Pferde Hilfe?
Im Namib-Naukluft-Park, auf der Garub-Ebene in der Umgebung von Aus, kämpfen die wilden Pferde der Namib weiterhin um ihr Überleben. Da der erhoffte Winterregen im Südwesten von Namibia ausgeblieben ist, liegt die Ebene wie ein einziger großer Sandkasten da. Vegetation ist kaum vorhanden. Das Überleben der „Namibs“ hängt nach wie vor von der Ergänzungsfütterung ab, die mit den großzügigen Spenden der Öffentlichkeit durchgeführt wird. Die Zahl der Pferde nimmt steil ab, und seit Beginn der Dürre 2013 hat kein einziges Fohlen überlebt.

Derzeit sind nur noch 40 Stuten und 70 Hengste übrig.

Auf der Garub-Ebene sind seit 2014 nicht mehr als 5 mm Regen gefallen. Eine derart minimale Menge reicht nicht aus, um Gras keimen zu lassen oder einen nennenswerten Wuchs der beständigen Gräser hervorzubringen. Der Zustand der verbleibenden Pferde wechselte in den vergangenen 23 Monaten je nach Qualität und Genießbarkeit des gelieferten Futters. Fast ein Viertel der Pferde ist in schlechter oder sehr schlechter Verfassung, die Hälfte ist in mittelmäßiger und der Rest in guter Verfassung. Viele der geschwächten Pferde werden nicht durchhalten können. Die Stiftung „Namibia Wild Horses Foundation“ (NWHF) ist jedoch der Meinung, dass es mit den steten Spenden mitfühlender Menschen möglich sein wird, wenigstens die Kerngruppe zu erhalten.     

In den Dürrejahren haben Tüpfelhyänen die Lage bedauerlicherweise verschärft. Da Wildarten wie Gemsbock und Springbock, die üblicherweise die Beute von Hyänen darstellen, nach den ersten Regenfällen 2017 nach Norden wanderten, nahmen die Hyänen-Angriffe auf die Pferde unhaltbare Ausmaße an. Auf der Suche nach einer Lösung wandte sich die Stiftung an das Umwelt- und Tourismusministerium (MET). Verschiedene Alternativen wurden diskutiert, so auch die Umsiedlung der Pferde in ein eigens für sie zu schaffendes Schutzgebiet in einer geeigneten Gegend, in der sie vor Hyänen sicher wären. Solch ein Schutzgebiet bleibt jedoch ein Traum und scheint einstweilen keine realisierbare Möglichkeit zu sein, da das zum Verkauf stehende Stück Land eine gewaltige Investition von fast 35 Millionen N$ bedeutet. Es wird erhebliche Anstrengungen erfordern, diesen Betrag aufzubringen – und möglicherweise mehr Zeit als den Pferden noch bleibt.

Bei einer Sitzung, die früher im Jahr mit der Namibia Wild Horses Foundation stattfand, genehmigte das Umwelt- und Tourismusministerium das Auslegen von Futter für die Tüpfelhyänen. Dadurch hat sich der Druck auf die wilden Pferde enorm verringert. Monatlich werden deutlich weniger Pferde von Hyänen getötet. Ohne diese Maßnahme wäre der Bestand bereits unter die kritische Zahl gesunken, die für das Fortbestehen der wilden Pferde notwendig ist. Das Füttern der Hyänen bleibt allerdings eine kurzfristige Lösung, denn der Bestand schrumpft bedrohlich weiter. Beim derzeitigen Tempo muss damit gerechnet werden, dass es die wilden Pferde der Namib bald nicht mehr gibt – es sei denn, es werden schleunigst drastische Maßnahmen ergriffen.  
Die Zeit drängt: die wilden Pferde kämpfen um ihr Überleben, sie sind ständig den Attacken von Hyänen ausgesetzt und ihr Zustand verschlechtert sich täglich.

Die Ergänzungsfütterung bleibt ein Rettungsanker für die Pferde. Die Spende von ING-DiBa wird von der DNg an die Namibia Wild Horses Foundation übermittelt, die diese für dringend anstehende Maßnahmen einsetzt.

Woher kommen die wilden Pferde in der Wüste? Weitere Informationen finden Sie auf
www.wild-horses-namibia.com

www.facebook.com/NamibiaWildHorses

oder in diesem einem Film: auf youtube:  https://www.youtube.com/watch?v=XoKIVNWFxmI

Wir danken für die Unterstützung!