|
Wir kooperieren mit einer Reihe von Organisationen in Namibia, die dort in unserem Sinne tätig sind, und unterstützen sie auf verschiedene Weise. Einige dieser Organisationen werden hier vorgestellt:
CLaSH
Öffentliche Sozialfürsorge ist in Namibia nur sehr begrenzt möglich. Daher kümmern sich viele private Organisationen engagiert um Behinderte, Benachteiligte und Kranke.
Seit vielen Jahren unterstützen wir die Organisation CLaSH (Children with Language, Speech and Hearing Impairments), die sich wirkungsvoll um die Früherkennung und Förderung von hör- und sprachbehinderten Kindern kümmert.
Die DNG betreut einen eigenständigen Förderkreis für CLaSH in Deutschland, der Geld- und Sachspenden aufbringt, und hilft zusätzlich mit Eigenmitteln. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage von CLaSH.
OKANONA
Die Okanona Kinderhilfe Namibia wurde im März 2001 von Conny Lahnstein unter der Schirmherrschaft des Evangelischen und Johanniter Krankenhauses Selters/Dierdorf gegründet. Das Projekt hat sich zur Aufgabe gemacht, die Situation der schwarzen Bevölkerung im Stadtteil Mondesa (Swakopmund), insbesondere der Vorschul-, Schul- und Straßenkinder zu verbessern.
Der Stadtteil liegt ca. 7 km vom Stadtzentrum von Swakopmund entfernt – ohne öffentliche Verkehrsanbindung, ohne Strom und ohne Kanalisation. Die Stadt Swakopmund errichtete lediglich alle 300 m eine Zapfstelle für Wasser und installierte Straßenlampen.
Die Okanona Kinderhilfe finanziert durch monatliche Spenden Suppenküchen, leistet Hilfe in Form von Kleidung und Wolldecken, begleitet Frauen ins Staatshospital, übernimmt Kosten für Medikamente und betreut Aidskranke. Das Projekt wird regelmäßig von uns besucht und wir halten engen Kontakt mit der Projektleiterin Annette Louw vorort. Weitere Informationen erhalten sie auf der Homepage von Okanona.
Engeltjies
Der Begriff "Engeltjies" stammt aus dem Afrikaans und bedeutet übersetzt "Engelchen" oder "Kleine Engel". Nach fünf Jahren konstanter Arbeit ist dieses Projekt stetig gewachsen. Mittlerweile werden drei Kindergärten fest betreut, der Kindergarten "Engeltjies" mit 21 Kindern sowie seit 2005 das "Dorothea Day Care Centre" mit 45 Kindern. Seit Anfang 2008 ist auch das "Gisella Day Care Centre" in Mondesa mit 21 Kindern dabei. In den Kindergärten arbeitet je eine ausgebildete Fachkraft, unterstützt von einer Helferin und stundenweise einer Mutter. Für Familien, die den monatlichen Betrag nicht bezahlen können werden Patenschaften vermittelt.
Darüber hinaus hilft das Projekt Engeltjies in Notfällen auch Personen, die nicht direkt zum Kindergarten gehören. Dazu zählt beispielsweise Amon, ein zwölfjähriger Junge, der in der Nachbarschaft des Kindergartens Engeltjies lebt, an Malaria erkrankt war und taubstumm ist. Amon ist jetzt Malariafrei und besuchte bis Januar 2008 tagsüber eine Behinderteneinrichtung in Swakopmund, hat ein Hörgerät für das rechte Ohr bekommen, und erhält 3 mal in der Woche Unterricht in Zeichensprache. Er wurde für 2008 an der einzigen Taubstummenschule von Namibia in Windhoek angenommen und besucht dort seit 15. Januar die Schule. Die Kosten für die Unterbringung hat der Springer-Verlag Heidelberg/Berlin übernommen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage von Engeltjies.
TUCSIN
Eine über 15-jährige Zusammenarbeit verbindet uns mit TUCSIN (The University Centre for Studies in Namibia), einer seit 1978 bestehenden wichtigen Aus- und Weiterbildungsorganisation, die junge Menschen erfolgreich auf eine universitäre Ausbildung vorbereitet und zahllose Projekte der Zusammenarbeit ausländischer und einheimischer Studenten und Forscher durchgeführt hat. Auf der Homepage von TUCSIN erfahren Sie mehr über unseren Partner.
Museum Swakopmund und Sam-Cohen-Bibliothek
Ein weiteres wichtiges Feld ist die Förderung der Selbstdarstellung der namibischen Kultur. Das geschieht zum Beispiel vorbildlich im größten privat getragenen Museum des Landes in Swakopmund, das seit langem unsere Unterstützung erfährt, und in der dortigen Sam-Cohen-Bibliothek. Beide werden von der Gesellschaft für Wissenschaftliche Entwicklung getragen, deren deutsche Vertretung die DNG darstellt. Unter http://www.swakopmund-museum.de/ erfahren Sie mehr dazu.
Namibisch-Deutsche Stiftung für kulturelle Zusammenarbeit (NaDS) - Goethe-Zentrum
Diese besonders wichtige Partnerorganisation steht für den kulturellen Austausch in Namibia und die Förderung von Deutsch als Fremdsprache (DaF). Die NaDS ist auch im deutsch-namibischen Kulturabkommen verankert und betreibt seit 2000 das Goethe-Zentrum in Windhoek. Mehr Informationen dazu auf der Homepage der NaDS.
Desert Research Foundation Namibia (DRFN) - Freunde von Gobabeb
Anfang der 90er Jahre haben wir für die weltbekannte Wüstenforschungsstation Gobabeb, die zur DRFN gehört, einen Förder- und Freundeskreis in Deutschland gegründet, mit dessen Hilfe Finanzmittel für die Wüstenforschung gesammelt werden. Sie können Sie über diese Forschungsstation auch im Internet erkundigen.
|